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Mitarbeiternachwuchs für Biotech-Unternehmen - aber wie?

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DSC05076Unter dieser Überschrift stand die Sitzung "biodresden vor Ort" des Vereins biodresden e.V. im BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung Dresden, zu der dessen Vorstandsvorsitzender Herr Prof. Simons und ihr Geschäftsführer Herr Große eingeladen hatten.

Nach der Eröffnung der Vereinssitzung durch Herrn Große begrüßte der Schulleiter des BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung Dresden Herr Bittner alle Anwesenden aufs herzlichste im Festsaal des Schlosses von Altroßthal. Herr Bittner informierte über Erfolge und Probleme bei der Ausbildung in unserem BSZ. Er konnte über Bewerberzahlen berichten, die so für dieses Ausbildungsjahr nicht mehr zu erwarten waren.

Während eines Rundganges führte die Fachlehrerin für die Gärtnerausbildung und engagierte Leiterin der Altroßthaler Parkgruppe Frau Guhr durch den Schlosspark. Sie und andere Mitarbeiter der Schule beantworteten gern die zahlreichen, interessierten Fragen der Gäste.

Ähnlich aufgeschlossen folgten diese den Ausführungen vom Fachlehrer für landwirtschaftliche Berufe Herrn Gebauer im Garten nachwachsende Rohstoffe und der verantwortlichen Mitarbeiterin für die Ausbildung in den landwirtschaftlichen Berufen und in der Fachoberschule Frau Brumme bei ihrer Führung durch die Labore.

Wieder im Sitzungssaal angekommen, sprach Herr Hübel, von der SBG. Im Mittelpunkt seiner interessanten Ausführungen stand die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit seiner Einrichtung mit dem BSZ im Interesse der erfolgreichen praktischen Ausbildung im Biotechnologischen Gymnasium. Leider ist dieser geförderte Schulversuch ausgelaufen und sollte nach seinen Worten unbedingt eine geförderte Fortsetzung erfahren. 
In der anschließenden Diskussion wurde die Bedeutung des BSZ und im Besonderen des Beruflichen Gymnasiums für die Heranbildung des Mitarbeiternachwuchses für die Biotechnologie-Unternehmen unserer Region deutlich. Das Problem stellt sich in den Zeiten der geburtenschwachen Jahrgänge noch dramatischer dar.

Der Vorstandsvorsitzende Herr Prof. Simons berichtete stolz von der Schaffung tausender Arbeitsplätze sachsenweit im biotechnologischem Bereich. Die daraus resultierenden Potentiale müssten gebündelt, von einem zukünftigen Verein der biosaxony e.V. kompetent vertreten und die Heranbildung der zukünftigen Studenten, Wissenschaftler und Mitarbeiter muss immanenter Bestandteil aller weiteren Entwicklungen auf biotechnologischem Gebiet werden. Das hätte zur logischen Folge, dass die Ausbildung des biotechnologischem Nachwuchses zukünftig eine deutlich größere finanzielle und moralische Unterstützung erfahren würde.

Im Anschluss sprach Frau Dr. Süptitz vom SMUL über das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU für den Zeitraum 2007 - 2013. Sie gab einen Überblick zum Programm, Themen, Budget und dem Evaluationsverfahren.

Besonderer Dank gilt den Sporbitzer Fachlehrern und Auszubildenden für Floristik, die für die wunderbare herbstliche Ausgestaltung des Sitzungssaales sorgten.

Während der abschließenden Diskussion präsentierten die verschiedenen Berufsgruppen ihre Produkte.

F. Röhl

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, dem 03. April 2011 um 13:26 Uhr